Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Ortschaft Schewtschenko in DVR befreit

26.07.2026 18:30 Uhr
18:30 Uhr
Ex-Premier der Ukraine: London und Washington stehen hinter Personalentscheidungen in Kiew
Der frühere ukrainische Ministerpräsident Nikolai Asarow äußert sich in einem auf Telegram veröffentlichten Beitrag zu den Protesten, die in der gesamten Ukraine noch immer stattfinden.
Man solle nicht annehmen, dass es Präsident Wladimir Selenskij gewesen sei, der den Verteidigungsminister Michail Fjodorow entlassen habe, wogegen die Ukrainer demonstrierten, meint Asarow.
Es sei klar, dass es hauptsächlich Selenskijs Berater in den USA und Großbritannien seien, die seine Entscheidungen beeinflussen würden, so der Ex-Premier. US-Präsident Donald Trump gebe die allgemeine Richtung vor, und die ukrainischen Geheimdienste setzten die Anweisungen um.
"Sie arbeiten sehr koordiniert – die Briten und die US-Amerikaner."
17:49 Uhr
Moskau: Schewtschenko in der DVR nun unter russischer Kontrolle (Video)
Russlands Verteidigungsministerium veröffentlicht Aufnahmen der Befreiung der Ortschaft Schewtschenko in der Volksrepublik Donezk (DVR).
17:17 Uhr
Französischer Politiker: Spanien kann Ka-32-Hubschrauber wegen Russland-Sanktionen bei Brandbekämpfung nicht einsetzen
In einem auf der Plattform X veröffentlichten Post kritisiert der französische Oppositionspolitiker Florian Philippot die antirussischen Sanktionen der EU.
Nach dem Beginn der militärischen Spezialoperation in der Ukraine habe die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) im Rahmen der Strafmaßnahmen die Musterzulassung für den Hubschrauber vom Typ Kamow Ka-32 ausgesetzt, schreibt der Vorsitzende der französischen Partei Les Patriotes.
Spanien verfüge über etwa zehn dieser Hubschrauber aus russischer Produktion, könne diese angesichts fehlender Ersatzteile und ohne Einsatz russischer Techniker jedoch nicht einsetzen. Dabei seien laut dem Politiker die Fluggeräte am besten, wenn es um die Bekämpfung von Waldbränden gehe, die derzeit um Madrid tobten.
"Die idiotischen Sanktionen sind eindeutig ein echtes Problem, nicht für Russland, sondern für die europäischen Länder!", schreibt Philippot in seinem Beitrag.
"Lasst uns die Botschaft verbreiten: Die Menschen müssen wissen, wie die EU sie für ihre dumme russlandfeindliche Ideologie opfert!"
16:38 Uhr
Ukraine: Armeechef Drapaty gibt Überprüfung in Truppen bekannt
Laut dem neuen Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Michail Drapaty, soll die bereits begonnene Überprüfung den tatsächlichen Zustand jeder einzelnen Militäreinheit ermitteln. In einem Post auf der Plattform X schrieb er:
"Es wird keine 'Unantastbaren' geben."
Und weiter:
"Wenn Verstöße, Amtspflichtverletzungen oder Missbrauch aufgedeckt werden, werden alle Beteiligten zur Rechenschaft gezogen."
16:06 Uhr
Russischer Marinechef: Gegner greift überwiegend nichtmilitärische Schiffe an
Das ukrainische Militär habe seine Angriffe von militärischen auf zivile Ziele verlagert, erklärt der Oberbefehlshaber der russischen Marine, Flottenadmiral Alexander Moissejew, in einem Interview.
Derzeit griffen Seedrohnen der ukrainischen Streitkräfte vor allem zivile Schiffe an, vor allem die von Drittstaaten, sagte der Marinechef gegenüber dem Fernsehsender Swesda (zu Deutsch: Stern). Derartige Akte des internationalen Terrorismus seien in den Gewässern des Schwarzen Meers besonders auffällig.
Laut Moissejew spürten die Seestreitkräfte Russlands feindliche Seedrohnen systematisch auf und zerstöre sie. "Wenn wir von konkreten Schiffen sprechen, dann handelt es sich um U-Boote des Projekts 636.3, die Teil der Schwarzmeerflotte sind", führte der Admiral aus.
15:32 Uhr
Russische Drohnenpiloten machen Jagd auf Ziele im Raum Kramatorsk (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten an der Front bei Kramatorsk in der Volksrepublik Donezk (DVR) im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie mehrere Drohnenleitstellen, einen Pick-up und ein Quad außer Gefecht.
14:56 Uhr
Volksrepublik Donezk: Erneut Todesopfer und Verletzte durch Angriffe aus Ukraine
Kiew setzt Terroranschläge gegen die Zivilbevölkerung in der Volksrepublik Donezk (DVR) fort. Am Sonntagvormittag griffen ukrainische Kämpfer eine Haltestelle in Gorlowka mit unbemannten Fluggeräten an.
Wie Bürgermeister Iwan Prichodko auf Telegram bekannt gibt, kamen dabei vier Zivilisten ums Leben. Sieben weitere Menschen erlitten Verletzungen.
Bei weiteren Drohnenattacken seien ein Linienbus und ein Fahrzeug eines städtischen Versorgungsunternehmens beschädigt worden, schreibt der Beamte in seinem Post.
14:06 Uhr
Ein Toter und fünf Verletzte bei ukrainischen Attacken auf Gebiet Cherson
Gouverneur Wladimir Saldo meldet anhaltende ukrainische Angriffe auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, seien in den vergangenen 24 Stunden in der Region ein Mensch getötet und fünf weitere verletzt worden. Bei dem Opfer handele es sich um einen Lkw-Fahrer. Der Mann des Jahrgangs 1964 sei bei einer Drohnenattacke in der Nähe der Ortschaft Sokologornoje ums Leben gekommen. In der Ortschaft Radensk hätten zwei Frauen im Alter von 73 und 45 Jahren und ein Mann im Alter von 60 Jahren zahlreiche Splitterverletzungen und Quetschungen erlitten. Bei der Attacke einer ukrainischen Drohne auf die Ortschaft Schelesny Port sei ein Mann des Jahrgangs 1997 zu Schaden gekommen. Bei einem Drohnenangriff auf ein Auto sei auf der Autostraße Tschaplinka – Kachowka ein 59-jähriger Fahrer verletzt worden. Saldo berichtet zudem über Infrastrukturschäden in neun Ortschaften.
13:38 Uhr
Selenskij will Beerdigung von Lindsey Graham am Dienstag in USA beiwohnen
Am Rande seines Besuchs im Weißen Haus am kommenden Dienstag will der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij einem Medienbericht zufolge auch der Beerdigung von Senator Lindsey Graham beiwohnen. Dies berichtet der US-Sender ABC News unter Berufung auf einen ukrainischen Vertreter. Somit will Selenskij das Engagement des vor zwei Wochen verstorbenen republikanischen Senators für die Ukraine würdigen. Graham hat die ukrainische Hauptstadt Kiew wenige Tage vor seinem Tod besucht.
13:10 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Ortschaft Schewtschenko in DVR befreit

Telegram / VERTEIDIGUNGSMINISTERIUM DER RUSSISCHEN FÖDERATION / @mod_russia Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Kijaniza, Sadki und Ulanowo im Gebiet Sumy sowie Ternowaja, Bely Kolodes, Udy, Sosnowka, Podworki, Petropawlowka und Nowoalexandrowka im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe dabei bis zu 205 Soldaten verloren. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 17 Autos, ein Artillerieaufklärungsradar und vier Geschütze seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Majaki und Donezkoje in der Donezker Volksrepublik (DVR) sowie Schipowatoje, Pristen, Schtschurowka und Kutkowka im Gebiet Charkow getroffen habe. Bis zu 210 ukrainische Armeeangehörige seien getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus 21 Autos, zwei Geschütze und ein Artillerieaufklärungsradar zerstört.
Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert und dabei ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Druschkowka, Krasny Molotschar, Nikolajewka, Alexejewo-Druschkowka, Kramatorsk und Wassilewskaja Pustosch in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die Personalverluste des Gegners auf mehr als 160 Kämpfer. Das ukrainische Militär habe außerdem vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 29 Autos, vier Geschütze und eine Radaranlage verloren.
Der Truppenverband Mitte habe die Ortschaft Schewtschenko in der DVR unter seine Kontrolle gebracht und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Dobropolje, Rubeschnoje, Nowotroizkoje, Nowoandrejewka, Sergejewka, Solotoi Kolodes, Swetloje und Nowonikolajewka in der DVR sowie Sucharewa Balka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Der Gegner habe bis zu 370 Armeeangehörige verloren. Fünf Autos, ein Geschütz und ein Artillerieaufklärungsradar seien zerstört worden.
Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Nikolskoje und Barwinowka im Gebiet Saporoschje sowie Gawrilowka, Podgawrilowka, Prossjanaja, Malinowka, Wassilkowka und Iwanowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 345 Kämpfer. Vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, acht Autos und zwei Geschütze seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Tscherwonaja Kriniza, Malokaterinowka und Jurkowka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 55 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus zwölf Autos und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Logistikzentren, Drohnenwerke und -basen, militärisch relevante Energie- und Verkehrsanlagen und 146 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den letzten 24 Stunden sieben Lenkbomben, zwei HIMARS-Raketen und 465 Drohnen abgefangen.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 673 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 189.940 Drohnen, 667 Flugabwehrraketenkomplexe, 30.315 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.766 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.918 Geschütze und Mörser verloren.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
