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Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Ortschaft Schewtschenko in DVR befreit

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Ortschaft Schewtschenko in DVR befreit© Telegram / VERTEIDIGUNGSMINISTERIUM DER RUSSISCHEN FÖDERATION / @mod_russia
  • 26.07.2026 19:39 Uhr

    19:39 Uhr

    Russisches Militär greift Anlagen in ukrainischen Häfen an

    Die russischen Streitkräfte haben am Sonntag weiterhin Häfen und Einrichtungen der Verkehrsinfrastruktur in der Ukraine angegriffen. Dies geht aus einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums hervor. Die Anlagen seien im Interesse der ukrainischen Truppen genutzt worden, teilt die Behörde in Moskau mit.

    Durch Angriffe mit seegestützten Präzisionswaffen und Kampfdrohnen wurden demnach folgende Objekte zerstört:

    • ein Containerterminal für Militärgüter im Hafen "Tschernomorsk";
    • ein Massengutfrachter, der zum Transport von Kriegsmaterial eingesetzt wurde, auf der Seepassage südlich von Odessa.
  • 19:08 Uhr

    Peskow: Neue Ukraine-Vorschläge müssen mit Interessen Russlands im Einklang stehen

    Moskau habe von möglichen neuen Ansätzen zur Friedenslösung im Ukraine-Konflikt gehört, sagte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Journalisten am Sonntag. Das bleibe abzuwarten.

    Bekannt sei, so Peskow, dass der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij während seines angekündigten US-Besuchs das Thema besprechen werde.  

    Moskau unterhalte weiterhin Dialogkanäle zu den US-amerikanischen Unterhändlern, fügte der Kremlsprecher hinzu.

    Und weiter:

    "Nun, im Laufe der Zeit werden wohl irgendwelche Ansätze und Vorschläge geäußert werden. Dann wird alles davon abhängen, wie gut diese mit unseren Interessen übereinstimmen."

  • 18:30 Uhr

    Ex-Premier der Ukraine: London und Washington stehen hinter Personalentscheidungen in Kiew

    Der frühere ukrainische Ministerpräsident Nikolai Asarow äußert sich in einem auf Telegram veröffentlichten Beitrag zu den Protesten, die in der gesamten Ukraine noch immer stattfinden.

    Man solle nicht annehmen, dass es Präsident Wladimir Selenskij gewesen sei, der den Verteidigungsminister Michail Fjodorow entlassen habe, wogegen die Ukrainer demonstrierten, meint Asarow.

    Es sei klar, dass es hauptsächlich Selenskijs Berater in den USA und Großbritannien seien, die seine Entscheidungen beeinflussen würden, so der Ex-Premier. US-Präsident Donald Trump gebe die allgemeine Richtung vor, und die ukrainischen Geheimdienste setzten die Anweisungen um.

    "Sie arbeiten sehr koordiniert – die Briten und die US-Amerikaner."

  • 17:49 Uhr

    Moskau: Schewtschenko in der DVR nun unter russischer Kontrolle (Video)

    Russlands Verteidigungsministerium veröffentlicht Aufnahmen der Befreiung der Ortschaft Schewtschenko in der Volksrepublik Donezk (DVR).  

  • 17:17 Uhr

    Französischer Politiker: Spanien kann Ka-32-Hubschrauber wegen Russland-Sanktionen bei Brandbekämpfung nicht einsetzen

    In einem auf der Plattform X veröffentlichten Post kritisiert der französische Oppositionspolitiker Florian Philippot die antirussischen Sanktionen der EU.

    Nach dem Beginn der militärischen Spezialoperation in der Ukraine habe die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) im Rahmen der Strafmaßnahmen die Musterzulassung für den Hubschrauber vom Typ Kamow Ka-32 ausgesetzt, schreibt der Vorsitzende der französischen Partei Les Patriotes.

    Spanien verfüge über etwa zehn dieser Hubschrauber aus russischer Produktion, könne diese angesichts fehlender Ersatzteile und ohne Einsatz russischer Techniker jedoch nicht einsetzen. Dabei seien laut dem Politiker die Fluggeräte am besten, wenn es um die Bekämpfung von Waldbränden gehe, die derzeit um Madrid tobten.

    "Die idiotischen Sanktionen sind eindeutig ein echtes Problem, nicht für Russland, sondern für die europäischen Länder!", schreibt Philippot in seinem Beitrag.

    "Lasst uns die Botschaft verbreiten: Die Menschen müssen wissen, wie die EU sie für ihre dumme russlandfeindliche Ideologie opfert!"

  • 16:38 Uhr

    Ukraine: Armeechef Drapaty gibt Überprüfung in Truppen bekannt

    Laut dem neuen Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Michail Drapaty, soll die bereits begonnene Überprüfung den tatsächlichen Zustand jeder einzelnen Militäreinheit ermitteln. In einem Post auf der Plattform X schrieb er:

    "Es wird keine 'Unantastbaren' geben."

    Und weiter:

    "Wenn Verstöße, Amtspflichtverletzungen oder Missbrauch aufgedeckt werden, werden alle Beteiligten zur Rechenschaft gezogen."

  • 16:06 Uhr

    Russischer Marinechef: Gegner greift überwiegend nichtmilitärische Schiffe an

    Das ukrainische Militär habe seine Angriffe von militärischen auf zivile Ziele verlagert, erklärt der Oberbefehlshaber der russischen Marine, Flottenadmiral Alexander Moissejew, in einem Interview.

    Derzeit griffen Seedrohnen der ukrainischen Streitkräfte vor allem zivile Schiffe an, vor allem die von Drittstaaten, sagte der Marinechef gegenüber dem Fernsehsender Swesda (zu Deutsch: Stern). Derartige Akte des internationalen Terrorismus seien in den Gewässern des Schwarzen Meers besonders auffällig.

    Laut Moissejew spürten die Seestreitkräfte Russlands feindliche Seedrohnen systematisch auf und zerstöre sie. "Wenn wir von konkreten Schiffen sprechen, dann handelt es sich um U-Boote des Projekts 636.3, die Teil der Schwarzmeerflotte sind", führte der Admiral aus.

  • 15:32 Uhr

    Russische Drohnenpiloten machen Jagd auf Ziele im Raum Kramatorsk (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten an der Front bei Kramatorsk in der Volksrepublik Donezk (DVR) im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie mehrere Drohnenleitstellen, einen Pick-up und ein Quad außer Gefecht.

  • 14:56 Uhr

    Volksrepublik Donezk: Erneut Todesopfer und Verletzte durch Angriffe aus Ukraine

    Kiew setzt Terroranschläge gegen die Zivilbevölkerung in der Volksrepublik Donezk (DVR) fort. Am Sonntagvormittag griffen ukrainische Kämpfer eine Haltestelle in Gorlowka mit unbemannten Fluggeräten an.

    Wie Bürgermeister Iwan Prichodko auf Telegram bekannt gibt, kamen dabei vier Zivilisten ums Leben. Sieben weitere Menschen erlitten Verletzungen.

    Bei weiteren Drohnenattacken seien ein Linienbus und ein Fahrzeug eines städtischen Versorgungsunternehmens beschädigt worden, schreibt der Beamte in seinem Post.

  • 14:06 Uhr

    Ein Toter und fünf Verletzte bei ukrainischen Attacken auf Gebiet Cherson

    Gouverneur Wladimir Saldo meldet anhaltende ukrainische Angriffe auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, seien in den vergangenen 24 Stunden in der Region ein Mensch getötet und fünf weitere verletzt worden. Bei dem Opfer handele es sich um einen Lkw-Fahrer. Der Mann des Jahrgangs 1964 sei bei einer Drohnenattacke in der Nähe der Ortschaft Sokologornoje ums Leben gekommen. In der Ortschaft Radensk hätten zwei Frauen im Alter von 73 und 45 Jahren und ein Mann im Alter von 60 Jahren zahlreiche Splitterverletzungen und Quetschungen erlitten. Bei der Attacke einer ukrainischen Drohne auf die Ortschaft Schelesny Port sei ein Mann des Jahrgangs 1997 zu Schaden gekommen. Bei einem Drohnenangriff auf ein Auto sei auf der Autostraße Tschaplinka – Kachowka ein 59-jähriger Fahrer verletzt worden. Saldo berichtet zudem über Infrastrukturschäden in neun Ortschaften.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.